IT-Sicherheit & Datenschutz » procilon GROUP

E-Government-Gesetz verabschiedet – BMI Unterstützung noch bis 15. Juli 2013

18.06.2013

Der Bundesrat hat am 07.06.2013 das neue E-Government-Gesetz verabschiedet.Daraus ergeben sich klare rechtliche Rahmenbedingungen für die Verwaltung im Öffentlichen Dienst auf Bundes-, Landes- und teilweise auch auf Kommunalebene und damit Handlungssicherheit.

Das Gesetz ist eine Maßnahme zur Verwaltungsmodernisierung. Die Form der elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung soll erleichtert werden. Bund, Länder und Kommunen haben so die Möglichkeit, elektronische Verwaltungsdienste für Bürger und Unternehmen anzubieten, die gleich mehrere Vorteile bieten: sie sind einfacher, nutzerfreundlicher und zeit- und kosteneffizienter als der klassische Behördengang.


Lösungen

procilon bietet schon länger Produktlösungen, die nun mit dem neuen E-Government-Gesetz konform sind, so z.B. das De-Mail Modul für die proGOV Suite oder Komponenten aus der proNEXT-Produktfamilie. Neben der Erfüllung der Anforderungen des neuen E-Government-Gesetzes ist bei den Lösungen die Konformität mit den Technischen Richtlinien des BSI wie z. B. TR-ESOR und RESISCAN gegeben.

Besonders für bestehende proGOV-Kunden ist die Einhaltung der neuen Gesetzesbestimmungen schnell zu realisieren. Durch den modularen Aufbau ist es möglich, neben den bewährten Kommunikationswegen wie OSCI und EGVP nun den für De-Mail zu ergänzen.

Auch mit der Integration der Funktionalität des neuen Personalausweises wird für procilon kein Neuland betreten. Wir können konkrete Projekterfahrung vorweisen, so u.a. eine Reihe von Onlineservices für die Stadt Münster sowie für die Stadt Dortmund die Online-Beantragung von Geburtsurkunden und Führungszeugnissen mittels neuem Personalausweis.

Nutzen Sie unsere Expertise! Wir beraten Sie gern. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.


Wirksamkeit und Unterstützung

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes werden alle Behörden in Bund, Ländern und Kommunen ab 1. Juli 2014 verpflichtet, elektronische Dokumente entgegenzunehmen. Bisher war für deren Verifizierung äquivalent zur händischen Unterschrift nur die qualifizierte elektronische Signatur zulässig. Ab sofort sind alternativ dazu als sichere Verfahren auch De-Mail mit Absenderbestätigung und die eID-Funktion des neuen Personalausweises zugelassen. Alle Bundesbehörden müssen zukünftig die Nutzung dieser beiden Technologien anbieten, die Behörden der Länder und Kommunen können sie anbieten. Außerdem ist im Gesetz vorgesehen, zukünftig weitere sichere Verfahren festzulegen.

Ab 1. Januar 2015 müssen laut E-Government-Gesetz alle Bundesbehörden per De-Mail erreichbar sein. Zum 1. Januar 2020 gilt dann für Bundesbehörden auch die Pflicht zur elektronischen Aktenführung. Ab sofort gilt bereits die Regelung zum ersetzenden Scannen. Die bereits genutzten elektronischen Verwaltungsverfahren EGVP, Elektronische Gesundheitskarte und Heilberufsausweis bleiben bestehen.

Das Bundesministerium des Innern unterstützt die Einführung von De-Mail und Online-Ausweisfunktion in Behörden des Bundes, der Länder und der Kommunen im Rahmen einer E-Government-Initiative. Behörden, die neue Anwendungen oder innovative Einsatzszenarien für De-Mail und den neuen Personalausweis entwickeln möchten und sich Unterstützung durch die E-Government-Initiative wünschen, haben bis zum 15. Juli 2013 die Möglichkeit, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden. Details finden Sie unter: www.bmi.bund.de.

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.