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XTA 2 -
Standard

XTA 2 - Standard für den einheitlichen Zugang zu Datentransportverfahren im E-Government

Das Ziel des Projektes XTA des IT-Planungsrats ist es, einheitliche Vorgaben für fach- und XÖV-unabhängige Funktionen sowie die Qualität von Transportverfahren mit ihren Schnittstellen abzustimmen. Dadurch soll der Zugang zum elektronischen Datentransport im E-Government standardisiert und sicherer gestaltet werden. Unsere procilon Kommunikationslösungen für Behörden unterstützen den aktuellen XTA 2 Standard und helfen Ihnen dabei, diesen einfach, schnell und ordnungsgemäß umzusetzen.

Unser XTA 2 Dienst

Der IT-Planungsrat koordiniert die Entwicklung eines Standards für den einheitlichen Zugang zu Transportverfahren im E-Government. Als Teil der Arbeitsgruppe XTA der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) ist procilon fest in dieses Vorhaben involviert. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Lösungen für Behörden optimal auf den entwickelten Standard abzustimmen.

So kann das XTA-Transportverfahren mithilfe unserer proGOV - und proNEXT-Komponenten nach dem aktuellen XTA 2 Standard umgesetzt werden. Die speziellen XTA-Schnittstellen der von procilon eigenentwickelten Technologien sind nach XTA-WS-Standard implementiert.

procilon xta sender empfaegner

Abbildung: Schematische Darstellung des XTA 2-Senders

Vorteile

Standardisierter Datentransport

Der proNEXT-Communication Manager entspricht den Anforderungen des XTA 2 Standards und sichert so den Datentransport im E-Government. Außerdem können Fachanwendungen ohne XTA 2 Schnittstelle die gewünschte XTA-Konformität durch Nutzung der Datendrehscheibe proGOV erreichen.

Flexibler Einsatz

Abgesehen von einer sicheren Datenübermittlung bietet die proGOV Software eine Vielzahl von weiteren Anwendungsmöglichkeiten zur Erleichterung komplexer Verwaltungsprozesse an, z.B. zur automatischen Archivierung, zum Nachrichten-Routing oder zur Erstellung und Prüfung von Signaturen.

Umfangreiche Nutzungsmöglichkeiten

Entwickler von Fachverfahren unterstützt procilon durch die Bereitstellung von integrationsfähigen XTA-Cloud-Services. Auch bei Fragen zur Implementierung und zu weiteren Anwendungsmöglichkeiten für Ihre öffentliche Verwaltung stehen wir Ihnen gerne zu Seite.

Funktionsweise

Die Infrastruktur im XTA-Kontext lässt sich als ein System aus Fach- und Transportverfahren darstellen, die bei den Prozessen der Nachrichtenübermittlung miteinander kooperieren. Sie wird als Interaktion von vier Rollen mit zwei Typen von Schnittstellen betrachtet (Autor / Leser, Sender / Empfänger). Diese Konstellation ist auch als 4-Corner-Modell bekannt. 

In der folgenden Abbildung wird der Einsatzbereich von XTA in einer OSCI-Transportinfrastruktur dargestellt. Die Infrastruktur kann weitere Dienste oder Systeme umfassen, z.B. Verzeichnisdienste wie DVDV (Deutsches Verwaltungsdiensteverzeichnis) oder weitere PKI (Public-Key-Infrastruktur). Der physische Datenaustausch findet auf der Netzebene, wie etwa auf verwaltungseigenen Netzen oder dem Internet, statt. Hier sind allerdings keine zusätzlichen Rollen definiert.

procilon xta rollenmodell

Abbildung: XTA-Rollenmodell

Hintergrund zur Entwicklung des XTA 2 Standards

Das Problem: Uneinheitliche Transportinfrastruktur
In der öffentlichen Verwaltung kommt eine Vielzahl von IT-Fachverfahren mit unterschiedlichen Datenstrukturen zum Einsatz. Beispiele sind xMeld, xJustiz, xAmtshilfe, xBau, xFamilie, xSozial, xFall, xAnerkennung oder xPersonenstand. Zwischen diesen Fachverfahren werden auf elektronischem Wege Daten ausgetauscht und übermittelt, deren Versand und Empfang sogenannte Transportverfahren organisieren. Das Problem: Datenübermittlungen zwischen Fachverfahren und Transportverfahren insbesondere für den landesinternen Einsatz werden sehr unterschiedlich und individuell umgesetzt. Hier kommt der aktuelle Interoperabilitätsstandard XTA 2 ins Spiel.
Die Lösung: Festlegung einheitlicher Richtlinien

Angesichts der Herausforderung hat der IT-Planungsrat das Projekt XTA ins Leben gerufen. Das Projekt verfolgt das Ziel, einheitliche Vorgaben für fach- und XÖV-unabhängige Funktionen und die Qualität von Transportverfahren mit ihren Schnittstellen abzustimmen. Hierfür wird die flächendeckende Implementierung eines allgemein gültigen Standards angestrebt – aktuell der XTA 2 Standard.

Im Fokus steht hierbei die Übertragung von XÖV-Nachrichten, d.h. Verwendung von XML in der öffentlichen Verwaltung. Durch eine verbindliche Nutzung des XTA-Standards - XTA steht hierbei für XÖV Transport Adapter - soll erreicht werden, dass die Schnittstellen zwischen zwei Fachverfahren beim Datenaustausch vereinheitlicht werden.

Durch das Projekt XTA sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass auf der gesamten Strecke des Datenaustausches zwischen Fachverfahren, die Anforderungen bezüglich der Leistungsfähigkeit, der Datensicherheit und des Datenschutzes durch die Verwaltung definiert, verbindlich vorgegeben und überprüft werden können.
Durch die Vereinheitlichung der Schnittstellen sollen deren Entwicklungs- und Pflegeaufwände reduziert werden.

Konzept für XTA-Konformität

Da die Anforderungen an die am Transport beteiligten IT-Komponenten stark von den jeweiligen Kommunikationsszenarien abhängen, wurde zur Entwicklung des Standards nicht eine fest definierte Menge von Anforderungen erstellt, sondern ein Instrument entwickelt, durch das flexibel auf die unterschiedlichen Kommunikationsszenarien reagiert werden kann: das XTA-Profilkonzept.

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