Signatur-
anwendungskomponente

proNEXT Secure Framework - eIDAS konforme Signaturtechnologie

proNEXT Secure Framework ist eine vollständige Signaturanwendungskomponente (SAK) zur Erstellung und Prüfung elektronischer Signaturen nach dem deutschen Signaturgesetz und ist in der Lage, in Übereinstimmung mit den Festlegungen der eIDAS-Verordnung, alle Zertifikate der EU Trusted Lists of Certification Service Providers (TSL) zu prüfen.

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Unsere proNEXT Signaturanwendungskomponente (SAK) ist eine auf Java basierende Client/Server Anwendung und ist als Integrationskomponente für Fachapplikationen konzipiert. proNEXT besitzt daher keine eigene Benutzeroberfläche (User Frontend).

proNEXT Secure Framework ist zur Signaturanwendung und -prüfung in alle procilon Produktfamilien eingebettet.

Das proNEXT Signatur-Framework besteht aus 2 Komponenten, beide Subsysteme sind sicher über TLS gekoppelt:

1. Management Subsystem (MS) zentrale Server-Umgebung
Das MS wird als Dienst, z.B. aus einem zentralen Rechenzentrum bereit gestellt. Hier werden Zertifikatsinformationen gesammelt, Prüfberichte erstellt und Audit-Logs geschrieben. Darüber hinaus werden alle für die Signaturanwendung notwendigen Informationen und Konfigurationen für das OS bereit gestellt. Das sind z. B. Karten- und Lesertypen, zugelassene Vertrauensanker, Online-Gültigkeitsprüfungen gegen Vertrauensdienste, HSM etc. Für die Server-Komponente wird ein Ubuntu Betriebssystem vorausgesetzt. 

2. Operations Subsystem (OS) Client-Umgebung
Die Client-Komponente wird zur Generierung von Hashwerten, zur Prüfung von Dokumenten und zur Kommunikation mit Smartcards (SSEEs) verwendet und kann unter Microsoft Windows, Apple Mac OS X oder Linux Betriebssystem genutzt werden. Zum Auslesen einer Signaturkarte wird ein Kartenlesegerät mit sicherer PIN-Eingabe benötigt.

SYSTEMARCHITEKTUR

pronext secure framework architektur

Abbildung: proNEXT Secure Framework Systemarchitektur

Kernfunktionen

  • Erstellung elektronischer Signaturen über einzelne oder mehrere Dokumente
  • Erzeugung qualifizierter elektronischer Signaturen mit sicherer Signaturerstellungseinheit (SSEE)
  • Validierung elektronischer Signaturen einzelner oder mehrere Dokumente
  • Integration in Fachapplikationen über externe Schnittstellen

Anwender der proNEXT Komponente können einzelne oder mehrere Dokumente einer Signaturkarte zuführen, welche die kryptografischen Operationen zur Signaturerstellung ausführt.

Dokumente können in verschiedenen elektronischen Formaten im Einzelsignatur-(Single-)Modus oder im Stapel (Batch-Modus) mit Massensignatur verarbeitet werden. Die Nachprüfbarkeit von qualifizierten Zertifikaten ist bis zum Wurzelzertifikat sichergestellt.

Unterstützte Signaturtypen

  • Eingebettete Signaturen
  • Abgesetzte Signaturen
  • PDF inline Signatur

1 +

elektronische Signaturen
... erstellen bzw. prüfen unsere Kunden pro Monat.
Zahlen aktualisieren sich nicht
SICHERHEITS-FEATURES

Neben der marktüblichen Herstellererklärung gegenüber der Bundesnetzagentur, welche die Einhaltung der Anforderungen des Signaturgesetzes (SigG) und der Signaturverordnung (SigV) bestätigt, ist proNEXT Secure Framework nach Common Criteria in der Prüfstufe EAL 4+ mit AVA VAN.5 (vollständige Missbrauchsanalyse und hohes Angriffspotential) durch den TÜV-IT auditiert und zertifiziert. 

SF1

Document Falsification Prevention

erkennt Änderungen an einem zu signierenden Dokument. Dazu wird der SHA-512 Hashwert eines zu signierenden Dokuments bei Übergabe des Dokuments an die Anwendung berechnet und bei Erzeugung der Signatur geprüft.
SF2

Document Verification

erkennt aktive oder versteckte Inhalte eines zu signierenden Dokuments oder einem Stapel von zu signierenden Dokumenten.
SF3

Initialization of Signature Creation

fordert eine qualifizierte Signatur von einer sicheren Signaturerstellungseinheit (SSEE) über einen Kartenleser gemäß des deutschen Signaturgesetzes (SigG) an.
SF4

Signature Verification

erkennt Änderungen an einem signierten Dokument oder an einem Stapel von signierten Dokumenten.
SF5

Secure Connection between Subsystems

stellt die Integrität der Daten, die zwischen den physischen Softwareteilen der Anwendung ausgetauscht werden, sicher.
SF6

Self-Protection

erkennt unautorisierte Änderungen an den ausführbaren Anwendungskomponenten und den Konfigurationsdaten.

Die verwendeten Algorithmen zur Signaturerstellung und -prüfung werden zur Sicherung deren Aktualität stetig mit dem Algorithmenkatalog des BSI abgeglichen. Ein Integritätsschutz-Mechanismus ermöglicht die Konsistenzprüfung der proNEXT Secure Framework Installation und schützt so vor Manipulation.

INTEGRATIONS-SCHNITTSTELLEN

Das proNEXT Secure Framework besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. Damit kann der Anwender die Signaturfunktionalitäten aus dem Arbeitsumfeld heraus nutzen. Zur Integration wird eine REST- Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellt, die anderen Applikationen erlaubt, die oben genannten Sicherheitsfunktionen aufzurufen.

TCR API

Trusted Checker API

wird dazu benutzt, die zu signierenden Dokumente an den Trusted Checker zu übermitteln. Es wird geprüft, ob die Konformität zu einem vordefinierten Format gegeben ist und ob aktive oder versteckte Inhalte enthalten sind.
SCO API

Smartcard Operations API

wird benutzt, um alle erforderlichen Informationen der angeschlossenen Signaturerstellungseinheit (SSEEs) zu ermitteln, die für den Start des Signaturprozesses notwendig sind.
DOS API

Digest Operations API

dient dem Start der Signaturerzeugung und -prüfung, sowie der Generierung von Hashwerten und der Entschlüsselung von Dokumenten. Über diese Schnittstelle können auch qualifizierte Zeitstempel bezogen werden.
OS API

Operations Security API

Über diese Schnittstelle wird der Selbsttest des Operation Subsystems gestartet. Dabei werden alle Binär- und Konfigurationsdateien des Opoeration Subsystems geprüft.
MS CLI

Management Security CLI

Das Management Security CLI ist eine Kommandozeilen-Schnittstelle. Sie wird durch den Administrator des Management Subsystems u.a. dazu benutzt, um das Management Subsystem zu starten und zu stoppen.

User Notifications

dient dazu, den Anwender über den bevorstehenden Start der Signaturerstellung oder den Abbruch des Signaturprozesses zu informieren.
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